Was läuft?

Ich schreib euch mal ein paar Sätze dazu, was ich gerade so mache.

Seit Februar absolviere ich mein Fachpraktikum im Stadtjugendamt Gießen, Abteilung Allgemeiner Sozialer Dienst. Seitdem letzte Woche die Uni wieder losgegangen ist, bin ich nur noch in Teilzeit im Amt (ein voller und zwei halbe Tage). Ich habe dort schon sehr viele Eindrücke und einen guten Überblick über den ganzen Sektor “Jugendhilfe” gewinnen können. Das kann ich nur jedem Pädagogik-Studenten empfehlen! Auch wenn man dort Vieles mitbekommt, was einem ganz schön auf den Magen schlägt.. Wer also denkt, dass Familiensituationen á la “Super-Nanny” nur gestellt sind, kann sich dort auf jeden Fall eines besseren belehren lassen. Meine Anleiter sagen: Man muss sich ganz klar vor Augen halten, dass diese Familien nur einen kleinen Prozentsatz von allen ausmachen. Sonst hält man das auf Dauer nicht durch…

Nebenbei schreibe ich an meinem Praktikumsbericht (mit Studienteil “Interkulturelle Kompetenzen”) und an einer soziologischen Studienarbeit über “Demenz in Deutschland”. Das muss ich auch bald fertig bekommen, da ich mich langsam zum Diplom anmelden muss. Hierfür stehe ich allerdings noch in Verhandlungen.. Das Finden eines Betreuers für meine Diplomarbeit gestaltet sich leider schwieriger als ich es mir gewünscht hatte. 

Ich hoffe, dass ich im Laufe der nächsten Woche hier mehr Klarheit habe und ich ich evtl. doch näher bei meinem eigentlich Wunschthema bleiben kann: “Muslimische Mädchen zwischen Tradition und Postmoderne”. Sollte der Schuss nach hinten losgehen, werde ich wohl ein etwas theoretischeres Thema wählen “müssen”, und zwar: Bildungsprivilegien. Das finde ich zwar auch interessant, aber nicht so optimal, wenn ich mich nach dem Studium im jugendpädagogischen Praxisfeld bewerben möchte..

Naja, ПОСМОТРИМ! :-)

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